Leserbrief
an die AZ
Ist in diesem Dutzendpack wirklich alles?
Artikel:
Klima-Regeln im Dutzendpack vom
17.08.2007
Ein wichtiger
Faktor wurde noch nicht berücksichtigt. Es
wird überwiegend bei der Erderwärmung auf die Gas- und
Schmutzschleudern wie Heizungsanlagen, Autos usw. hingewiesen.
Selbst das Abrieb von den Autoreifen macht sehr viel aus, geschweige
der Ausstoß der Flugzeuge, die bekanntlich keinen Filter oder
Katalysator haben.
Von allen
Naturfreaks, Umweltpolitiker und selbst Chemiker wurde folgende Überlegung
noch nicht gemacht: Wie weit die chemischen Substanzen die jeden Tag
tonnenweise in die Umwelt, genauer gesagt, in die Flüsse und Meere
- bewusst oder unbewusst – abgegeben werden, an der Erderwärmung
mit schuld sind.
Aus
der Chemie wissen wir, dass reines Wasser, bessergesagt H2O,
keine Leitfähigkeit hat. Werden dem absolut reinen Wasser dann
Ionen (irgendwelche Substanzen natürlicher oder chemischer Art)
beigemischt, sei es nur eine Briese Kochsalz oder auch irgend eine
Verschmutzungen, so leitet es Strom. Das heißt, die Flüssigkeit
Wasser reagiert jetzt anders, sie hat nun eine stärkere
speicherungsfähig.
Feste
Materie - was ja chemische Substanzen sind - speichern Wärme länger
als das reine Wasser. Sie wirken im Wasser wie ein zusätzlicher
Akku und verzögern dadurch die nächtliche Abkühlung. Auch wenn
dies nur ein Bruchteil von einem Grad ist, so sind es immerhin 365
Tage der Einwirkung. Es kommt ein weiterer Faktor noch dazu,
der dass die Chemikalien im Wasser wie ein „eingebautes
Brennglas“ wirken. Auch dieser Bruchteil eines Grades wirkt
wiederum 365 Tage, somit das ganze Jahr hindurch am „aufheizen“
mit. Bei dem täglichen Tonnenweise Einleiten kann man sich schon an
2 Finger ausrechnen, welche „Bombe“ hier am ticken ist.
Kühe
und auch andere Lebewesen gaben Jahrtausende schon Winde (Gase) ab.
Auch Reisfelder, denen man eine große Gaserzeugung nachsagt gibt es
schon lange. Doch erst in jüngerer Zeit kommt es zur Erderwärmung,
warum wohl?
Eines wurde schon
beobachtet,
Zitat: Ob Medikamentenrückstände, etwa Hormone aus Antibabypillen,
gefährlich sind, ist noch umstritten. Aber die Verweiblichung der
Robben in der Nordsee wurde damit schon in Verbindung gebracht. In
den Kläranlagen gibt es keine Rückhaltetechnik für Hormone und
andere Wirkstoffe aus Medikamenten. Zitat Ende.
Es
ist unverantwortlich, sich keine Gedanken zu machen über die Stoffe
die vom Körper wieder ausgeschieden werden. Was geschieht, wenn
besagte Medikamente nach vollzogener Wirkung - dem Gebrauch – den
Körper verlassen und unkontrollierbar in die Umwelt kommen. Diese
chemische Umweltverschmutzung ist noch heimtückischer als all die
Umweltverschmutzung die zur Zeit angeprangert wird. Wenn es heißt
Leben schützen, dann muss von jedem verantwortungstragenden Mitbürger
und besonders von der Politik verlangt werden, das Verhalten so
auszurichten, dass diese chemischen Substanzen (u. a. Allopathie)
nur soweit als unbedingt nötig eingesetzt werden und soweit möglich
natürliche, abbaufähige Substanzen zur Anwendung kommen.
Dabei
ist es doch so einfach diese Gefahr zu reduzieren. Substanzfreie
Behandlungsmethoden von denen es als Alternative eine Vielzahl gibt,
bieten sich hier an und sollten aus oben genannten Gründen noch
mehr zur Anwendung kommen.